LR Barbara Schwarz und NÖAAB-Obmann LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka

Neue NÖ Pendlerhilfe folgt Eckpunkten des Pendler-Euro

NÖ reagiert als erstes Bundesland auf steigende Spritpreise

„Klar ist, dass der Spritpreis mittelfristig hoch bleibt. Deshalb sorgen wir in NÖ dafür, dass die Belastung für unsere Pendlerinnen und Pendler abgefedert wird. Deshalb setzen wir in NÖ mit der verbesserten Pendlerhilfe jene Eckpunkte im Land um, die wir im Rahmen des Pendler-Euro-Modells, bundesweit einfordern“, betont NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka anlässlich der Präsentation.

Die zuständige Landesrätin Barbara Schwarz erklärt die neue Förderung: „Für Fahrten ab 2013 richten wir die NÖ Pendlerhilfe neu aus. Ab 20 statt bisher 25 km erhalten NÖ Pendlerinnen und Pendler bis zu 1.000 Euro Direktförderung. Wird ein öffentliches Verkehrsmittel verwendet, gibt es einen 20%igen Öko-Bonus, also bis zu 1.200 Euro. Statt der bisherigen Zonen-Regelung wird ab nächstem Jahr kilometergenau abgegolten. Das ist einzigartig in Österreich und existierte bisher nur als Forderung. Wir nehmen dafür 1,5 Mio. Euro zusätzlich in die Hand und gehen von 6.000 zusätzlichen Ansuchen aus“.

„Als erstes Bundesland, noch vor dem Bund reagieren wir damit auf die steigenden Spritpreise und greifen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unter die Arme. Der Bezieherkreis wird erweitert, wir schaffen mehr Gerechtigkeit durch eine kilometergenaue Abrechnung und setzen einen ökologischen Schwerpunkt“, so Sobotka und Schwarz einhellig.

Erste Zugeständnisse der Finanzministerin gehen in die richtige Richtung, die bundesweite Umsetzung bleibt das erklärte Ziel der NÖ Arbeitnehmervertreter. „Der Pendler-Euro ist eine Bewegung, die bundespolitisch viel in Bewegung gebracht hat. Die Bundesländer Oberösterreich, Burgenland und Steiermark, die Organisationen Pendler-Initiative-Austria oder der ÖAMTC auch breite Teile von SPÖ und FPÖ unterstützen unsere Initiative. Wir bleiben dran, denn Pendler-Unterstützung ist kein Wünschdirwas, sondern ein Handlungs-Auftrag nach dem Motto: Tue endlich was“, betont der NÖAAB-Obmann.